GLOSSAR

In unserem Glossar erhalten Sie zu markanten Stichworten und Begriffen eine auch für Sie verständliche Erklärung.

Begriff Erklärung / Erläuterung
IP Schutzklasse Die IP Schutzklassen sind nach DIN EN 60529 definiert.
Die Schutzart gibt die Eignung von elektronischen Baugruppen oder Geräten für bestimmte Umgebungsbedingungen an.
Darstellung der IP Klassen
FMEA Fehler Modus und Effekt Analyse
(Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse oder kurz Auswirkungsanalyse)
... stellt eine Methode zur Verfügung, welche es bereits in einer frühen Phase der Produktentwicklung ermöglichen soll, mögliche Schwach-/Fehlerstellen, sowohl im Design als auch im Fertigungsprozess zu identifizieren und entsprechend frühzeitig zu vermeiden.
In der DIN 25448 wird der Prozess zur FMEA Durchführung beschrieben.
Druck Die physikalische Einheit Druck wird definiert durch das Verhältnis einer senkrecht auf eine Fläche wirkenden Kraft zur Größe dieser Fläche.
Die SI-Einheit des Drucks ist das Pascal = 1 Pa = 1 N/m².
Als abgeleitete, weit verbreitete Einheit wird bar = 0,1MPa verwendet.
Überdruck Der Überdruck ist der Druck, welcher an ein Druckmessgerät angelegt werden kann, ohne dass eine Schädigung des Gerätes auftritt. Eine Edelstahlmembrane wird nicht in den Bereich der plastischen Deformation ausgelenkt.
Berstdruck Der Berstdruck ist der Druck ab welchem davon auszugehen ist, dass bei einer Edelstahlmembrane die plastische Deformation eingesetzt hat, und eine permanente Schädigung eingetreten ist. Das erreichen des Berstdruckes muss nicht in jedem Fall dazu führen, dass eine Leckage im System auftritt, jedoch sind die vom Drucktransmitter / Sensor übermittelten Werte nicht brauchbar.
Messbereich Der Messbereich definiert den spezifischen Druckbereich. In diesem Druckbereich verhält sich das Ausgangssignal typischer Weise proportional zum angelegten Druck. Sobald der angelegte Druck den definierten Messbereich über- oder unterschreitet, wird das Ausgangssignal in eine Kennlinienabweichung enden.
Absolutdruck Bei der Absolutdruckmessung wird auf ein festes definiertes Druckpotential Bezug genommen - das Vakuum.
Relativdruck Die häufigste Art der Druckmessung ist die Messung relativ zum Umgebungsdruck. Hierdurch wird der Überdruck in einem Drucksystem gemessen.
adaptive Regelung in adaptiven Regelkreisen können sich Reglereigenschaften bzgl. Struktur oder Parametern den sich ändernden Anforderungen im Regelkreis angepasst werden. Dies geschieht in der Regel ein Anpassungssystem dem Grundregelkreis überlagert ist und die Größen und Parameter erfasst und verändert werden.
Aktoren / Aktuatoren Stellglieder in Regelkreisen z. B. Magnetventile oder Motoren
HALT Highly Accelerated Lifetime Test - Hochbeschleunigter Lebensdauertest, wird i.d.R. dazu verwendet um die Zuverlässigkeit von Produkten unter erweiterten oder verschärften Parametern zu prüfen (vgl. ALT)
ALT Accelerated Lifetime Test - Beschleunigter Lebensdauertest, wird verwendet um die Produktzuverlässigkeit unter definierten Umgebungsbedingungen zu prüfen. I.d.R. werden hier Temperaturzyklen, Druckbelastungen und Vibrationsprofile gefahren.
(vgl. HALT)
Analoges Signal Ein Signal dessen Information innerhalb technisch bedingter Grenzen beliebig viele Werte annehmen kann. [VEI 704-01-03, IEV 351-21-53, vgl. DIN IEC 60050-351]
analog-digital-Wandler wandelt ein analoges Signal in ein digitales Signal mit diskretem Wertebereich
anerkannte Regeln der Technik ergeben sich aus theoretisch korrekten Annahmen, welche sich durch praktische Erfahrungen bestätigt haben. Die Normen der EN und DIN bieten Ansatzpunkte die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen bzw. wie diesen entsprochen werden kann.
Ansprechzeit / Reaktionszeit auch Sprungantwortzeit
Zeitspanne zwischen der sprunghaften Änderung des Eingangssignals an einem System und dem Zeitpunkt,
§ an dem das Ausgangssignal des Systems erstmalig 63 % bzw. 90 % ihres Messwertes angenommen hat (inkl. Totzeit) [DIN 16086:2006]
ATEX Explosionsschutz, wird verwendet um die Eignung von Produkten im Einsatz in den Richtlinien nach 94/9/EG 1999/92/EG definierten Bereichen zu beschreiben.
Unsere Produkte der SMX und SMX2 Reihe entsprechen diesen Anforderungen.
Produktübersicht
Badewannenkurve Mit dem Begriff wird im Ingenieurs-Slang beschrieben wie sich die Ausfallrate über die Gesamtlebensdauer von Produkten verhält.
WIKIPEDIA Link
CANopen Kommunikationsprotokoll basierend auf CAN, stellt die Interoperabilität von diversen Teilnehmern an einem BUS sicher. Durch die CiA in den 1990er Jahren definiert und seit Ende 2002 durch EN 50325-4 genormt.
CAN Controller Area Network, beschreibt ein serielles Multi-Master-Bussystem zur Vernetzung Steuergeräten, Sensoren und Aktoren.
Spezifische Datenraten und Protokollparameter werden über die ISO 11898 definiert.
Digital-Analog-Wandler wandelt ein digitales Signal in ein analoges Signal
digitales Signal Ein digitales Signal kann mehrere Informationen in form diskreter Werte oder Wertepaare übertragen. Die Übertragungsrate wird durch das physikalische Übertragungsmedium und den verwendeten Standard definiert und begrenzt.
Zuverlässigkeit Die Zuverlässigkeit von System und Produkten kann definiert angeben bzw. anhand statistischer Kennwerte berechnet werden. Die Bewertung erfolgt anhand der Fähigkeit wie unter gegebenen Bedingungen die Funktion erfüllt werden kann. Diese Definition nach DIN EN 13306 erfordert die Angabe spezifischer Einsatzparameter wie z. B. ein Temperaturprofil. Für instandsetzbare System wird i.d.R. eine Verfügbarkeit oder auch mittlere fehlerfreie Betriebszeit (MTBF) angegeben. Für Systeme oder Komponenten die nicht gewartet werden können, wird ein MTTFd Wert ermittelt und angegeben.
Der Nachweis erfolgt anhand verschiedener Zuverlässigkeitsmodelle.
ZigBee Drahtloses Übertragungsverfahren nach IEEE 802.15.4 für low-power, low-data-rate Funkapplikationen zur Vernetzung von Geräten. Unterstützte Datenrate sind 20kbit/s, 40kbit/s und 250kbit/s in verschiedenen Frequenzbändern. Die Reichweiten liegen bei 1 bis 100m und können unter bestimmten Bedingungen darüber liegen.
Programmierung / Programmiersprachen Die Funktion von Schaltkreisen und Programmen wird durch die Programmierung von Algorithmen und Programmschleifen festgelegt. Spezielle Anwendungen und Einsatzbedingungen erfordern spezielle Hard- und Software.
Für µController – also integrierte Schaltkreise – kann sehr Hardwarenah programmiert werden, um damit z.b. bestimmte Eigenschaften der Schaltkreise wie Low-Power oder Sleep-Modus nutzen zu können. Hierfür kann in VHDL oder Assembler programmiert werden. Die Darstellung von Benutzerinterfaces auf einem PC Bildschirm erfolgt in einer Hochsprache wie z. B. Java oder Visual Basic.